Die Würde…

Gerecchter Frieden
Positionspapier der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, November 2017
Landessynode Positonspapier Gerechter Frieden

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(Artikel 1 Abs.1 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland 1949)
Grundgesetz Art.1-4

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Geschwisterlichkeit begegnen.
(Artikel 1 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, UNO 1948)
Charta

Auszug aus dem Zeitzeugenbericht „Wir müssen vergleichen“
von Carl Osterwald:
Im Wortschatz der Nazis, den wir verinnerlicht hatten, gab es das Wort „Würde“ nicht. … man hatte uns erzogen zur Härte und zum Gehorsam: „Du bist nichts, dein Volk ist alles.“ Wir waren außerstande, „KZler“ als Väter, Söhne und Brüder zu sehen. Mitleid war ein Zeichen von Schwäche … . Unsere Moral war orientiert an „deutsch“ und „Blut und Ehre“. …  Am Ende von Terror und Gewalt stehen Schuld und Scham. … Wir brauchen die Erinnerung, wir brauchen Information, Mahnung und Auseinandersetzung, damit wir erkennen, was uns heute aufgegeben ist: Wir müssen wissen und uns eingestehen, wie verführbar wir als Menschen sind … .“

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier