Historische Schauplätze vernetzen

KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund soll modernisiert und weiterentwickelt werden / Ministerin übergibt Förderbescheid

Die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte in Ladelund wird bis 2017 modernisiert und konzeptionell weiterentwickelt. Dazu hat Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) gestern einen Zuwendungsbescheid über 107 000 Euro an die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Petri in Ladelund als Trägerin übergeben. „Ich freue mich sehr, dass es uns erstmals gelungen ist, ein Projekt aus Schleswig-Holstein in der Bundesgedenkstättenkonzeption zu platzieren. Bevor die Bundesmittel ab 2016 fließen, schieben wir von Landesseite schon jetzt die Neukonzeption an“, erklärte Spoorendonk.
Für die älteste KZ-Gedenkstätte, und die einzige mit hauptamtlicher Leitung, in Schleswig-Holstein ist eine didaktisch-methodische Überarbeitung der wissenschaftlichen Dauerausstellung dringend erforderlich. Neben einer neuen Raumkonzeption und einer zeitgemäßen medialen Vermittlung ist auch die topografische Vernetzung der Erinnerungsorte innerhalb der Gemeinde, aber auch landesweit geplant.

sh:z 11.12.2014

Lalu shz.11.12.14